Workshop

»Toleranzfestival« im Klassenzimmer. Europa im Geschichtsunterricht aus neuen Blickwinkeln

Workshop zum Lehrwerk „Europa – Unsere Geschichte“ für Schüler*innen der Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim; 20. September 2019, 10-13 Uhr

Veranstalter:

Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig in Kooperation mit dem deutsch-polnischen Arbeitskreis der Lehrerinnen und Lehrer an der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission und dem Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim

Europa wächst immer stärker zusammen. Gleichzeitig wird das Fehlen eines „europäischen Bewusstseins“ beklagt. Welche Rolle spielt der Geschichtsunterricht in diesem Zusammenhang? Kann er einen Beitrag dazu leisten, Schüler*innen – europäische Bürgerinnen und Bürger von morgen – zu bilden?

Die Schulbuchreihe „Europa – Unsere Geschichte“ macht es sich als gemeinsames, deutsch-polnisches Geschichtsbuchprojekt zum zentralen Anliegen, die europäische Geschichte aus einer neuen, transnationalen Perspektive in den Blick zu nehmen. Traditionelle Europavorstellungen, aber auch didaktisch-methodische Herangehensweisen und unterschiedliche Schulbuchtraditionen werden hinterfragt: Wie kann eine gemeinsame oder gar eine europäische Narration im Geschichtsunterricht aussehen? Wie können Schüler*innen für unterschiedliche Perspektiven sensibilisiert und zum Dialog befähigt werden? Und welches didaktisch-methodische Konzept kann einem Lehrwerk zugrunde gelegt werden, das mehr als einen national gebundenen Zugang zum Unterrichtsgegenstand anbieten möchte?

Gemeinsam mit dem Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig in Kooperation mit dem deutsch-polnischen Arbeitskreis der Lehrerinnen und Lehrer an der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission laden wir Schüler*innen dazu ein, das neuartige Lehrwerk „Europa – Unsere Geschichte“ kennenzulernen. Ob das gemeinsame Schulbuch der Deutschen und Polen in Hildesheim Schule macht?

Der Workshop findet im Rahmen des Toleranz-Festivals statt, dass unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil steht.